Organisationen, die Sinnvermittlung und persönliche Verbundenheit hoch bewerten, sind erfolgreicher als Organisationen, die zur Leistungssteuerung nur auf Hierarchie und finanzielle Anreize setzen. (s. Abstracts zum AOK-Fehlzeitenreport 2018) Von Arbeit die als sinnvoll erfahren wird, profitieren auch Körper und Psyche – seit der 1933 erschienene Studie „Die Arbeitslosen von Marienthal“ von Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld wird dieser Befund immer fundierter wissenschaftlich abgesichert.
Unter sechzehn unterschiedlichen Aspekten von Arbeitswerten sind den Befragten am wichtigsten:
- „sichere und gesunde Arbeitsbedingungen“ (94,0 Prozent)
- „das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun“ (93,0 Prozent)
- eine „interessante Tätigkeit“ (92,7 Prozent)
Ein „hohes Einkommen“ findet sich erst auf Platz 13.
(Quelle: Fehlzeiten-Report 2018)