Die Erkenntnis von Neurologen, dass unser Gehirn bis ins hohe Alter hinein plastisch bleibt, eröffnet uns die Möglichkeit, unser Leben lang neue Dinge zu erlernen. Der Zugang zu Wissen ist heute einfacher denn je und uns erschließt sich damit ein ungeheurer Reichtum. In der ZEIT vom 17. Januar 2019 schreibt Maximilian Probst allerdings dazu:

„[Das lebenslange Lernen] wird dringend gebraucht, um die Probleme der Gegenwart und der Zukunft in den Griff zu bekommen. Dafür muss das lebenslange Lernen aus einer ökonomischen Indienstnahme gelöst, soziokulturell verankert und mit Inhalt gefüllt werden. (…) Die größte Gefährdung, mit der man heute kollektiv konfrontiert ist, geht mit der Ökologie einher – mit der Entdeckung, dass sich der Mensch in einer höchst aktiven Biosphäre bewegt, in einem sich verändernden Raum, in dem alle möglichen Lebensformen auf unterschiedlichste Weise miteinander verknüpft sind.

ZEIT 17. Januar 2019

Der Aspekt der Ganzheit in adaptiven, integralen Organisationsstrukturen nimmt genau diese Verknüpftheit und Einbettung auf.

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